Happy Aquarium

31. Mai 2010

Am Samstag, der ja in den letzten Wochen zu meinem Lieblingsausflugstag geworden ist, habe ich wieder mal super fantastische Dinge gesehen! Jedenfalls sind Korallen, Fische und co. für mich total faszinierend. Ich war mit zwei anderen Leuten aus Sri Lanka, die ich im Rahmen meiner Arbeit kennengelernt habe, im Sydney-Aquarium. Ein großer Pluspunkt des ganzen war, dass das Sydney-Aquarium überdacht ist, es regnete nämlich in Strömen (mal wieder).

Das Sydney-Aquarium ist toll eingerichtet und ausgestattet.

Seekuh

Habe Nemo gefunden!

mein Lieblingsbild

Da es die letzten Tage ziemlich viel geregnet hat, gibt es keine neuen Fotos. Sogar meine Kamera ist nass geworden (in ihrer Schutzhülle, die im Rucksack war, während ich mit Regenschirm durch den Regen gelaufen bin), funktioniert aber noch.

Dafür gibt es aber noch alte Fotos, die ich bisher vorenthalten habe.

Kiama Blowhole - Wasserfontäne in den Klippen

Es sieht nicht so aus, wie man sich Australien vorstellt. In dieser Region (Südost-Küste) regnet es öfter als im trockenen Landesinneren. Die Location wäre perfekt für Werbeaufnahmen für Irische Butter…

Das vergangene Wochenende habe ich für einen Ausflug entlang der Küste südlich von Sydney genutzt. Dabei habe ich einen kleinen Workshop der Aborigines besucht und viel über ihre Kultur gelernt. Der Workshop fand in einem kleinen Park an der “Seven Mile Beach” statt. Dort war es wunderschön, nicht zuletzt weil es vorerst der letzte sonnige Tag war.

Die Aborigines haben sich zu Beginn vorgestellt, leider habe ich nicht alles verstanden: ” Hi everybody, my name is unverständlich, I am from the tribe of unverständlich and my totem is unverständlich.” Der Workshop wurde von zwei Männern und einer Frau geleitet, denn Frauen dürfen nicht über Männerthemen (z. B. Jagd und Didgeridoos) reden und Männer nicht über Frauenthemen (z. B. Heilpflanzen).

Frauen dürfen nicht einmal Didgeridoo spielen, also hab ich lieber nicht verraten, dass ich mein eigenes zu Hause in Deutschland habe.

Die Dinge der Aborigines sind meist multifunktional, so kann etwas, das wie ein Kochlöffel aussieht z. B. ein Jagdwerkzeug (Keule) und ein Musikinstrument (Klangholz) sein. Interessant fand ich einen kleinen flachen Trog, in dem sowohl Mehl gemahlen wird, also auch Babys getragen werden. Ich frag mich halt schon, ob es denn wenigstens Windeln gibt…

Die Heilpflanzenkunde war sehr interaktiv gestaltet, was allerdings nicht unbedingt nach meinem Geschmack war…

Am Ende durfte ich noch ein traditionelles Armband herstellen (was ich auch geschafft habe) und Bumerang werfen (wofür ich weniger talentiert bin).

Für mich war das alles sehr interessant und ich freue mich, dass ich einen kleinen Einblick in die Kultur der australischen Ureinwohner gewinnen konnte.

Ende der Woche

14. Mai 2010

Endlich ist Wochenende. Da hier weder Himmelfahrt noch Pfingsten Feiertage sind, habe ich heute brav gearbeitet. Die Zeit hier vergeht wie im Flug, in einem halben Monat bin ich schon wieder zu Hause. Jetzt muss ich schon anfangen meine Zeit hier abzuschließen, z. B. musste ich heute offiziell mein Zimmer kündigen und der Termin für meine Endpräsentation steht auch schon fest. Der Abschied wird wenigstens wettertechnisch nicht sehr schwer fallen, denn die Temperaturkurve hat schon begonnen, sich den deutschen Verhältnissen zu nähern. Hier geht es steil Richtung Winter (aber immerhin australischer Winter).

Morgen mus sich dann ganz früh aufstehen, weil ich einen Ausflug machen werde, dazu wird es dann aber nächste Woche mehr geben!

Yeah!

13. Mai 2010

Sicheres Zeichen, dass ich hier gut Fuß gefasst habe: Die Leute in der Salatbar kennen meine Dressinggewohnheiten auswendig!

Streetviews

10. Mai 2010

Freitag hatte ich einen Termin in einer anderen Ecke von Sydney, dabei habe ich auf dem Hin- und Rückweg einige Fotos gemacht:

Besonders hat mir eine Mauer mit Bildern, die an die Kunst der Aboriginies erinnert, gefallen.

Blue Mountains

07. Mai 2010

Die Blue Mountains sind ein Nationalpark in der Nähe von Sydney. Sie heißen “blue”, weil sie durch den Dunst, der von den Eukalyptusbäumen abgesondert wird, im Sonnenlicht oft blau erscheinen. Das kann man auf den Fotos vielleicht sehen, wenn man den Horizont betrachtet.

Der Wald ist so dicht und undurchdringlich, dass die Besiedlung lange Zeit auf Sydneys Umgebung begrenzt war, da niemand einen Weg durch das Gebiet finden konnte.

Das bekannteste Wahrzeichen dort sind die “Three Sisters”, eine Felsformation, zu der die Aboriginies mehrere Legenden haben, wie sie entstanden sind. Reiseführer erzählen jeweils einfach ihre Lieblingsgeschichte.

ja, die Sonne blendet michHinter mir: Three Sisters

ALDI ist überall!

06. Mai 2010

Yeah! Lecker HARIBO GOLDBEARS gekauft!

Fauna australis

03. Mai 2010

Gestern habe ich einen wunderbaren Ausflug in die Blue Mountains gemacht. Auf dem Weg dorthin gab es einen Z im Featherdale Wildlife Park. Dort konnte ich viele australische Tiere hautnah bewundern. Da ich Tiere und “so nen Naturkram” sehr gerne mag, fand ich den Tag sehr schön. Abgesehen davon, dass mir die eingesperrten Tiere zwar leid tun, muss man aber auch erwähnen, dass der Park einen Auffangstation, z. B. für Koalas unterhält.

Wombats habe ich zum allerersten Mal in meinem Leben gesehen und mich sofort in sie verliebt! Sie sind relativ schlichte Tiere, aber ich finde sie super! Es sind Beuteltiere, obwohl sie eher wie riesige Meerschweinchen aussehen. Ihr Hinterteil ist ganz breit und flach. Wenn sie in ihrer Höhle sind liegen sie einfach mit dem Hintern zum Eingang hin, wenn sie angegriffen werden kann da kein Tier richtig reinbeißen. Cool ist auch, dass ihr Kot rechteckig ist, damit er nicht wegrollen  kann.

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