Ordnung ist nur das halbe Leben
23. Juli 2009
Seit es (zumindest mal zwischendurch) warm ist, habe ich meinen zweit-, nein, mittlerweile drittliebsten Rock gesucht. Hab ihn jetzt, nach mehreren Wochen, zwischen Shorts und Capris gefunden. Dabei ist mein Schrank nicht soooo groß!?!
(Obwohl: hinter den Mänteln fühlt es sich ganz kalt an, es riecht nach Schnee, und manchmal denke ich, das ich ganz weit hinter ihnen eine Straßenlaterne leuchten sehe…)
akademisch
21. Juli 2009
Sodele, ich bin grad fein krank. Der Vorteil: Ich bin daheim und kann diverse Einschreiben empfangen, und halte somit meine Diplomurkunde in den Händen. Juhu!
Quack, quack
17. Juli 2009
Schon wieder ein Tier gerettet. Diesmal ein schleimiges….
international
08. Juli 2009
Bin grad mit Leuten aus Honudras, Costa Rica, Benin, thiopien, Eritea, Tuerkey und Guinea (oder so aehnlich) ein Bier trinkengegangen. In entsprechend vielen Sprachen habe ich gelernt „prost“ zu sagen. Konnte mir aber nur Guinea merken (Cheers) merken.
Hymn for the Sheep
07. Juli 2009
Gesternabend wollte ich, um Stress ABzubauen, eine Runde Fahrrad fahren. Es fing auch alles gut an, ich schoss durch die Hügel des Kraichgaus mit dem Fahrtwind im Gesicht. Irgendwann bemerkte ich die dunklen Gewitterwolken um mich herum und drehte um, um vor dem Gewitter wieder zu Hause zu sein. Soweit der Plan. Dann ging mir die Kette vom Fahrrad ab. OK, nach ein bisschen gefummel war sie wieder drauf. Als ich weiterfuhr, bekam ich eine Fliege ins Auge, hatte aber nur sehr schwarze Finger zur Verfügung und verzichtete lieber darauf, mir Kettenöl ins Auge zu schmieren. Ich fuhr weiter, in der Hoffnung, dem Gewitter immer noch entfliehen zu können.
Kurz bevor der Fahrradweg die Bundesstraße überquert sehe ich SCHAFE! Neben der Bundesstraße! Ohne Hirte, ohne Hund…. ups!
Gut, ich hab mit meinem Handy erstmal die Polizei angerufen, während ich versuchte und hoffte, die Schafe von der Straße wegzu bekommen. Das klappte wenigstens. Die Schafe liefen fröhlich und zwischendurch grasend über die Felder, ich hinterher. Hab noch einen Jogger an der Straße stehen lassen, um die mittlerweile losgeschickte Polizeistreife in die richtige Richtung zu dirigieren. Das Gewitter kam immer näher…
Meine kleine Schafherde (ca. 20 Stück) machte es sich derweil auf einer Obstwiese bequem, während Spaziergänger eine leere Weide mit einem Schild und der Telefonnummer des Besitzers fanden. Gut, da auch noch angerufen…. Zwischendurch hat noch mein Mann angerufen, wo ich bleibe, er hatte sich aus der Wohnung ausgeschlossen…. „Tut mir leid Schatz, ich muss noch auf die Polizei warten und Schafe hüten…“ war leider keine für ihn befriedigende Antwort.
Irgenwann kam der Besitzer der Schafe und kurz darauf die Polizei. Es fing an zu regnen und die Polizei war so nett, mich nach Hause zu lassen, während sie sich den Schafbesitzer vorknöpften. Allerdings nicht ohne mich zu fragen, warum ich so dreckig wäre (Kettenöl) und ob ich gestürzt wäre.
Mann, als ich grade zu Hause war und das Gewitter richtig losging, hab ich erstmal eine Zigarette gebraucht.
Was lernen wir daraus? Wer das Handy dabei hat, hat die Verantwortung und den Stress UND:
SCHAFE SIND BLÖD!