wieder daheim
19. Oktober 2008
So, good old Germany hat mich wieder. Nach einem etwas stressigen Flug (kleiner Sprint durch den Flughafen von Sao Paulo, weil unser Flug dorthin Verspätung hatte), hat mich Deutschland mit seinem charmanten Herbstregen wieder begrüßt. Brrrr! Am Tag vorher in Brasilien waren es noch 30 Grad. In den letzten zwei Tagen hab ich erstmal Klarschiff gemacht. Koffer ist wieder im Keller, Wäsche ist gewaschen, Wohnung sauber, Kühlschrank voll.
Zwischendurch freu ich mich über viele kleine Sachen, von denen ich zum Teil garnicht wusste, dass ich sie vermisst hatte, z. B. die Ruhe Nachts. Ein bisschen sentimental macht es mich, wenn ich an die tollen Leute denke, die ich in Curitiba kennengelernt habe. Ob wir uns irgendwann mal wiedersehen werden?
Die Zeit mit Angie war großartig. Wir sind nach Florianopolis auf eine Insel gefahren. Dort waren wir in einem ganz ruhigen Ort mit einem kleinen Pfad durch die Dünen zum Strand. Der Strand war toll. Da wir in der Nebensaison dort waren waren wir oft die einzigen dort. Also perfekt für uns beide.
Das Gefühl, wieder richtig angekommen zu sein hat sich noch nicht eingestellt. Mein zeitlicher Rythmus steckt grade noch irgendwo zwischen Brasilien und Deutschland fest (Das wäre dann wohl im Atlantik). In den nächsten Tagen sollte ich es mal schaffen, zeitig zu schlafen und früh aufzustehen, denn nächste Woche geht es wieder an der Uni für mich los: Endspurt!
Bin dann mal weg
02. Oktober 2008
So, grade habe ich eine SMS von Angie bekommen, dass er im Flieger sitzt. In etwas mehr als 16 Stunden werden wir uns endlich wiedersehen. Ich habe derweil meinen letzten Tag an der Uni hier und schinde noch ein bisschen Zeit, bis die Leute, die mich heute zum Essen einladen, mit ihrer Arbeit fertig werden.
Das heisst, ich hab jetzt endlich mal ein paar Tage frei! Juhu! (Ich habe wirklich lange ueberlegt, ich kann mich nicht an meinen letzten Urlaub erinnern, zumindest wenn man (Schwieger-) Eltern besuchen nicht mitzaehlt.)
In genau zwei Wochen sind wir dann wieder in Deutschland. Also bis denne!
Alles nur ein Traum… oder doch nicht?
01. Oktober 2008
Heute Nacht habe ich wieder nicht so gut geschlafen. Ich hatte einen Traum: Meine Arme waren voller riesiger juckender Geschwülste. (Und kratzen durfte ich nicht!) Dann bin ich so halb aufgewacht, aber meine Arme haben weitergejuckt. Wieder tiefer im Dämmerschlaf erwache ich plötzlich schlagartig, weil etwas in mein rechtes Nasenloch geflogen ist. Eine Mücke. Leider hat sie den Ausflug in meine Nase überlebt und ich habe wirklich zerstochene Arme.


